CASTING SHADOWS TOUR

    

Tourdaten:

24.04.2003 - Hamburg - Große Freiheit 36

25.04.2003 - Bremen - Pier 2

26.04.2003 - Mainz - Phoenixhalle

28.04.2003 - Hannover - Capitol

29.04.2003 - Berlin - Arena (Bln-Treptow)

30.04.2003 - Erfurt - Thüringenhalle

02.05.2003 - Dresden - Alter Schlachthof

03.05.2003 - Wien (A) - Planet Music

04.05.2003 - Zürich (CH) - X-tra Limmathaus

06.05.2003 - München - Zenith

07.05.2003 - Köln - Palladium

09.05.2003 - Magdeburg - Stadthalle

10.05.2003 - Nürnberg   - Loewensaal

11.05.2003 - Saarbrücken - Garage

13.05.2003 - Hamburg - Große Freiheit 36.

 

Auf der Bühne wurden Wolfsheim mit Gitarre (Carsten Klatte) und Schlagzeug (Achim Färber) unterstützt. 

 

Die Setlist hat sich mit dem Verlauf der Tour kaum verändert. Begann die Show zu Beginn der Tour in Hamburg und Bremen noch mit dem Intro von "Kein Zurück", so startete man danach mit "in time", "underneath the veil", gefolgt von "Wundervoll". Neben allen Songs des neuen Albums wurden ausserdem "Künstliche Welten", "heroin, she said", "old man´s valley", leave no deed undone", "Annie", "this time", "lovesong", "blind", "real" und natürlich "the sparrows and the nightingales" gespielt. Die aktuelle Single "Kein Zurück" gab es dann nach dem Intro im ersten Zugabeblock zu hören. "Once in a lifetime" bildete oft den Abschluß eines Konzertabends.

  

Fotos: siehe Bildergallerie

  

Meinungen zum Konzert:

MOPO | 26.04.2003 Brave Bravourleistung  von KATJA SCHWEMMERS

 

Jubelstürme bei Wolfsheims ausverkauftem Tourauftakt

Wolfsheim konnten es sich erlauben, ihr Konzert am Donnerstag in der ausverkauften Großen Freiheit gleich mit ihrem aktuellen und bisher größten Hit "Kein Zurück" zu eröffnen. Denn ihr Nummer-eins-Album "Casting Shadows" liefert noch zehn weitere Songs nicht minderer Elektropop-Güte.

Zwischen zwei übergroßen Windrosen und weißen Lichtsäulen intoniert Peter Heppner mit fantastisch dunkler Stimme das neue Liedgut. Die Schwermut der vergangenen Alben ist überwiegend erfrischenden Tanzrhythmen gewichen. "Wunderbar, wundervoll und ich tanz einfach weiter", singt Heppner, bewegt sich kein Stück und verübt nach jedem Song Tätigkeiten wie ein verschüchterter Buchhalter: Er lächelt, sagt brav "Dankeschön", nimmt einen Schluck aus der Wasserflasche und blättert die Seiten in seinem Textordner um. Instrumentalist Markus Reinhardt zaubert derweil den glasklaren Sound mit Reminiszenzen an Kraftwerk - bei Klassikern wie "Sparrows & Nightingales" mit Unterstützung eines Drummers und eines Gitarristen. Es gibt wahre Jubelstürme, auch für die Showeffekte: Die Windrosen sprühen Funken, Drachen fliegen übers Publikum und silbernes Konfetti segelt herab. Mit dieser überaus gelungenen Darbietung dürfte das Hamburger Duo endgültig auch Zielgruppen jenseits des Dark Wave erobert haben.

 

 

Sieg beim Heimspiel - Wolfsheim begeistern in der Großen Freiheit (von Melanie Haack)

 

Hamburg (mh). „Das war wirklich ein Heimspiel“, stellte ein glücklicher Peter Heppner zum Ende des Wolfsheim-Konzertes in der Großen Freiheit 36 fest. Und recht hatte er: Vom ersten Song an wurde das Electro-Duo aus Hamburg vom Publikum gefeiert. Wolfsheim haben am Dienstagabend da aufgehört, wo sie am 24. April angefangen hatten: Denn auch zum Tourauftakt begeisterten sie ihre Fans in der Großen Freiheit 36 auf dem Kiez. Nachdem der Gig zum Tourbeginn jedoch schnell ausverkauft war, musste ein Zusatzkonzert her: Und was liegt näher, als in der Heimat zu beginnen und aufzuhören? Auch am Dienstag pilgerten die Massen zum Konzert – wieder ausverkauft!  Zwischen zwei Riesen-Windrosen und weißen Lichtsäulen zauberte das Duo Peter Heppner / Markus Reinhard seine Songs und verzauberte damit das Publikum. Die beiden starteten mit „Underneath The Veil“, „Wundervoll“ und „Care For You“ – drei Songs des neuen Erfolgsalbums „Casting Shadows“ – in das Konzert und bekamen anschließend von einem Drummer und einem Gitarristen Unterstützung. Es folgte ein Mix aus alten Songs wie zum Beispiel „Heroin She Said“ und „Künstliche Welten“ sowie dem neuen Material. Alle Titel wurden bei einer satten und breiten Soundwand entsprechend zelebriert. Nicht fehlen durfte natürlich der Klassiker und Dauerbrenner „The Sparrows & the Nightingales“ – frenetisch gefeiert wie kein anderes Lied! Sympathisch sind sie, die beiden Hamburger von Wolfsheim! Auch wenn Sänger Peter Heppner kaum mehr herausbrachte als die Worte „vielen Dank“ und „Dankeschön“ nach jedem einzelnen Song. Bei einer so überzeugenden musikalischen Leistung, wäre mehr auch überflüssig gewesen. Das, was er sagte, klang nicht bloß nach Floskeln, sondern ehrlich. Die Palette von genialen Songs des Duos ist lang, so dass sie schon drei Stunden spielen müssten, um alle Wünsche zu erfüllen. Doch nach 75 Minuten war der Zauber erstmal vorbei, jedoch mussten die Musiker noch zweimal zurück auf die Bühne kommen. Erst nach der fünften Zugabe „Once In A Lifetime“ ließen die Zuschauer Wolfsheim gehen. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Nächstes Mal bitte drei Stunden!