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  Peter Heppner with miLú & Kim Sanders

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Releases:

MCD "Aus Gold"

Tracks: 

1. Aus Gold (mit Peter Heppner)

2. Du Mensch

3. Fuer mich bist Du aus Gold

4. Aus Gold (Videotrack)

 

"Aus Gold" appears also at the Sampler Schattenreich Vol. 2

MCD

 

Drakkar Entertainment / BMG,

LC: 0053.

 

 

Album "No Future in Gold"

Tracks:

1. Freiheit
2. Aus Gold (mit Peter Heppner)
3. Schnappschuss
4. Du Mensch
5. Zeitwaise
6. Nimm mich
7. Du bist schoen
8. Mein Freund der Baum
9. Nie genug
10. No Future In Gold
11. Lustschmerz
12. Unter meiner Haut

 

Limited edtion with bonus-CD:
1. Ein Tag wie jeder andere (Short-Story)
2. Fuer mich bist Du aus Gold

3. Lustschmerz (Duett mit Peter Heppner)
4. Multimedia-Part incl. Videoclip & Dia-Show

  

CD

  

Drakkar Entertainment / BMG.

Informations (translation comming soon):

Informations about "Aus Gold":

Kennengelernt bei diversen Soloveröffentlichungen und während der SCHILLER – Tour spielte Anke Hachfeld im Rahmen Ihrer Arbeit an Ihrer neuen LP / CD für Ihr Projekt miLú der amerikanischen Sängerin Kim Sanders und Peter Heppner einige Lieder vor. Beide waren gleich begeistert. Aber ein Lied hat es Ihnen besonders angetan: „Aus Gold“. Damals noch von Anke Hachfeld allein gesungen (und unter dem Titel Für mich bist du aus Gold auch auf der MCD und LP/CD zu hören), spürten sie sofort, dass dies ein besonderes Lied ist. 

Nach intensiver Ideensuche und -findung, setzte man sich daran, das Lied entsprechend umzuarbeiten. Anke Hachfelds erste Strophe und der Refrain waren in der Ursprungsversion des Liedes schon grundlegend richtig, dass sie auch in der neuen Version unverändert bleiben mussten. Kim Sanders legte für Ihren ersten deutschsprachigen Gesang die texterische Arbeit vertrauensvoll in die Hände von Anke Hachfeld, die Ihr einen Text auf den Leib schrieb, wie man es besser und treffender kaum machen kann. Mit Peter Heppners Beitrag, dem Text zur dritten Strophe, war das Lied dann vollständig.

Das Ergebnis liegt nun vor. Ein Lied mit einem leider sehr alltäglichen Thema, dem Tod von Kindern - betrachtet von verschiedenen Blickwinkeln: Anke Hachfeld, als verzweifelter Mensch, der ein Kind verloren hat; Kim Sanders als der Zuschauer, der das Leid der Kinder in der Welt nicht mehr ertragen kann und Peter Heppner, als Soldat, der in der Erfüllung seiner Pflicht unabsichtlich auch Kinder getötet hat... finden sich alle drei in der gleichen Verzweiflung, der gleichen Trauer zusammen... und bleiben doch allein...

Der Song wurde in Hamburg aufgenommen und in Köln von Dirk Riegner, der unter anderem schon für das Heal-Yourself-Projekt und Secret Discovery bzw. Alice2 mitverantwortlich war, produziert.

Mit Kristian Petersen, Ulrike Rank und der Crew von AVA-Video wurden Leute gefunden, die dieses schwierige Thema äußerst sensibel in einem Video-Clip umsetzen konnten.

Mit Drakkar steht eine Plattenfirma hinter dem Projekt, die das Wagnis eingeht, solch ein Stück mit aller Kraft zu unterstützen.

 

Informations about: "No Future in Gold" - Download PDF-Datei

 

Lyrics "Aus Gold"

Ich schreibe deinen Namen
In den Sand
Könnt ich doch nur luegen
Dann wär dein Bild laengst fort
Ich schenk dir meinen Namen
Rufe dich

 

Du wärst jetzt sieben Jahre
Kein Wunder ist grausamer als dies:

 

Denn ich weiß nicht wie du lachst
Ich weiß nicht wie du weinst
Wie du riechst
Wie du sprichst
Fuer mich bist du aus Gold

 

Der Blick durch Kinderaugen
Vor Armut alt
Laengst bekannte Bilder
Fast vertrautes Leid
Die Felder sind bestellt
Doch nicht fuer dich...

 

Leere Kinderseele...
Kein Wunder ist grausamer als dies:

 

Denn ich weiß nicht wie du lachst...

  

Deinen Namen kenn’ ich nicht
Doch ich seh’ Dein Gesicht
Ich wuenscht’ ich wuerd’ vergessen,
Doch ich kann es nicht!
Ich hab’ doch nur getan,
Was der Krieg verlangt...

 

Du warst grad’ sieben Jahr’ alt...
Kein Wunder ist grausamer als dies:

   

Denn ich weiß nicht wie du lachst...  

 

More Informations:

Pressinfo: "Aus Gold" by Drakkar.

Pressinfo: "No Future in Gold" by Drakkar.

Drakkar-Webplayer "Aus Gold".

Official Website: Milú.

  

Other:

Hear "Aus Gold".

See "Aus Gold".

  

Review of Jeanine Thiele:

miLù mit Kim Sanders & Peter Heppner: Und es ist doch alles Gold was glänzt...

 

Zumindest trifft dies defintitiv auf diese CD zu!

Was beim ersten Hören sofort auffällt ist, wie dies schon fast minimalistisch anmutende Lied - welches ohne jeglichen Schnickschnack auskommt - auf eine Art und Weise den Zuhörer berührt, wie man es sich von so manchem Stück nur wünschen kann.

Im Vordergrund steht hier ganz klar der Text. Kriegsopfer, besonders betroffene Kinder - ein Thema so gegenwärtig wie nie. Überall sehen wir Bilder von abgehungerten oder verletzten Kindern mit groß aufgerissenen Augen. Sie zeigen das Leid und diese Unfassbarkeit. Dies alles bringt der Text geradezu treffend auf den Punkt. Eine Mutter die ihr Kind im Krieg verloren hat, der Soldat der tötet und wir, die wir hier in scheinbar unberührender Distanz sitzen und diese Bilder täglich im TV sehen, dies alles vereint "Aus Gold".

Den Part der Mutter übernimmt in der ersten Strophe Anke Hachfeld ( miLù - ehemals MilaMar) mit einer solchen Einfühlsamkeit, dass man das unerträgliche Leid selbst zu spüren glaubt. "Du wärst jetzt sieben Jahre, kein Wunder ist grausamer als dies..." diese sich mit dem Text aufbauende Betroffenheit setzt sich im Rest des Stückes gekonnt fort.

Kim Sanders (ex Culture Beat Sängerin) nimmt eindrucksvoll in der 2. Strophe die Rolle der Person ein, welche dieses Geschehen nur (beiläufig) aus den Medien mitbekommt und doch schon fast als 'normal' zur Kenntnis nimmt. "Längst bekannte Bilder, fast vertrautes Leid...", so trifft dies auf beinahe jeden von uns zu. Dieser Text jedoch soll bewusst machen, dass dies keineswegs 'normal' ist. Diese scheinbare Unbetroffenheit soll überwunden werden, indem uns dieses Thema bewusst gemacht wird. Wenn wir über dieses Thema sprechen, ist der erste Schritt schon getan...

Schließlich wird die Handlung, und die damit verbundenen Folgen für den im Kriege tötenden Soldaten aufgezeigt.

Peter Heppner (Wolfsheim) singt: "Deinen Namen kenn ich nicht, doch ich seh dein Gesicht...". Mit seiner markanten Stimme zeigt er uns die andere seite des Krieges. Die Gedanken, die ihm nach dieser Tat durch den Kopf gehen, das Vergessen wollen und wie er versucht das Geschehene mit seinem Gewissen in Einklang zu bringen. "Ich hab doch nur getan, was der Krieg verlangt..." - man möchte es ihm glauben und doch... der Tod eines unschuldigen Kindes lässt sich nicht vergessen.

Jeder für sich erzählt somit eine eigene Geschichte aus jeweils einem anderen Sichtpunkt. Alle drei treffen Refrain für Refrain mit ihrer Trauer und Verzweiflung aufeinander, um am Ende gemeinsam und eindringlich den Wert jedes einzelnen Menschenlebens zu bestärken.

Es begegnen sich verschiedene und auf ihre Weise schon fast unnachahmlich perfekt zu den einzelnen Strophen passende Stimmen. "Aus Gold" erhält seine Eindringlichkeit nicht durch musikalische Höhepunkte, sondern durch gekonnt einfühlsame und sensibel eingesetzte Stimmen. Es wurde absichtlich auf Musik-technische Effekte verzichtet, um sofort auf das Thema aufmerksam zu machen. Der Text steigt gleich und ohne jede Vorwarnung in die Thematik ein, dass der Hörer gar nicht erst die Chance hat, nicht zuhören zu wollen. Mit jedem weiteren Hören wird man mehr und mehr gefesselt - ein Entkommen dieser Thematik ist somit nicht mehr möglich - dies geschieht jedoch nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern durch stimmliche Präsenz die ihresgleichen sucht.

 

Ebenfalls auf der Single sind enthalten "Du Mensch" und "Für mich bist du aus Gold". In "Du Mensch" wird die Frage gestellt: Was macht uns eigentlich zum Menschen. Es unterstreicht gekonnt die Thematik der ganzen CD. "Für mich bist du aus Gold" ist die 'Erstversion' von "Aus Gold", und in dieser ist miLù allein zu hören. Dieses Stück unterscheidet sich textlich ein wenig von "Aus Gold" - steht jedoch der neueren Version in nichts nach.

 

Ein Juwel deutscher Musik!

"Aus Gold" - ein Kinderleben aus 3 verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.

Betroffenheit macht sich breit und ein Gefühl bleibt...